Anfang Juni rollen in München Köpfe: Drei gigantische, sprechende Köpfe – Konterfeis von Politikern der Gegenwart und historischen Widerstandskämpfern – stehen im Mittelpunkt der Performance „Die Irrenden. Europäische Defigurationen“ auf dem Münchner Max-Joseph-Platz. Von Schauspielern besetzt und bewegt, irren die Skulpturen wie geköpfte Denkmäler ziellos über diesen zentral gelegenen Platz vor Staatsoper und Residenz. Das Publikum wird Teil der mehrstündigen Performance, die Text- und Soundcollagen über die unsichtbaren Zusammenhänge zwischen globalen Finanz- und Migrationsströmen auf die Straße bringt.

Die Performance ist von Mittwoch, 1. Juni, bis Sonntag, 12. Juni, täglich von 16 bis 20 Uhr zu sehen. Bei Regen müssen die Performances leider ersatzlos entfallen.

 

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